Zusammenfassung
Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen durchstarten möchten, sind Google Ads-Suchkampagnen optimal. Sie können Ihre Website damit oben in den Suchergebnissen platzieren und so mehr Zugriffe generieren.
Inhalt
- Bezahlte Suchanzeigen
- Vorteile von Google Ads
- Was bedeutet PPC (Pay-per-Click) und wie funktioniert es?
- Anzeigen einrichten und Ergebnisse beobachten
Mit den richtigen Keywords erreichen Sie relevante Zielgruppen. Das führt wiederum zu höheren Klickraten.
Was sind bezahlte Suchanzeigen?
Wenn Sie etwas auf Google eingeben, erhalten Sie eine Liste von Ergebnissen auf der Suchmaschinenergebnisseite (SERP). Hier sehen Sie sowohl organische als auch bezahlte Ergebnisse.
Letztere erscheinen oben auf der SERP und haben ein kleines grünes Feld mit dem Wort „Anzeige“. Um mit dem Schalten von Suchanzeigen zu beginnen und mehr Besucher auf Ihrer Website zu begrüßen, können Sie sich für ein Google Ads-Konto registrieren. Sie bezahlen nur, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt und auf Ihre Website weitergeleitet wird.
Arten von bezahlten Suchanzeigen
Bezahlte Suchanzeigen gibt es in verschiedenen Formaten, die je nach Ihren Geschäftszielen unterschiedliche Vorteile bieten.
- Textanzeigen: Das sind die klassischen, rein textbasierten Werbeanzeigen, die in den Google-Suchergebnissen erscheinen, üblicherweise oberhalb der organischen Ergebnisse. Sie bestehen aus Überschriften, Beschreibungen und einer URL und werden Nutzern durch ihre Suchanfragen angezeigt. Die Abrechnung der Anzeigen erfolgt nach dem Pay-per-Click-Modell.
- Shopping-Anzeigen: Das sind visuelle Anzeigen, die Ihre zum Verkauf stehenden Produkte präsentieren, inklusive Bild, Produkttitel, Preis, Shopnamen und Bewertungen. Sie erscheinen in den Google-Suchergebnissen, im Shopping-Tab und auf anderen Google-Plattformen und wurden entwickelt, um Produkte direkt Nutzern zu präsentieren, die einen Kauf tätigen möchten.
- Lokale Dienstleistungsanzeigen: Diese speziell für lokale Dienstleistungsunternehmen (z. B. Klempner, Elektriker, Schlüsseldienste) konzipierten Anzeigen erscheinen ganz oben in den Google-Suchergebnissen und sind mit einem „Von Google garantiert“-Abzeichen versehen. Sie zeigen Ihren Firmennamen, die Sternebewertung, Telefonnummer und Öffnungszeiten, sodass Kunden Sie direkt anrufen oder eine Nachricht senden können. Im Gegensatz zu Text- und Shopping-Anzeigen werden lokale Dienstleistungsanzeigen pro Lead abgerechnet.
Was bedeutet PPC (Pay-per-Click) und wie funktioniert es?
Das Pay-per-Click (PPC)-Kostenmodell in Google Ads ist ein zentraler Bestandteil der Abrechnung für Werbetreibende, die Textanzeigen oder Shopping-Anzeigen nutzen. Als Werbetreibender zahlen Sie nur, wenn ein Nutzer tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt. Das bedeutet: Wird Ihre Anzeige tausend Mal angezeigt, klicken aber nur zehn Personen darauf, zahlen Sie auch nur für diese zehn Klicks, nicht für die tausend Impressionen.
Der tatsächliche Preis, den Sie pro Klick zahlen (Ihr „Cost-per-Click“ oder CPC), ist nicht fest, sondern wird durch ein Echtzeit-Auktionssystem bestimmt. Wenn ein Nutzer eine Suche durchführt, die Ihre Anzeige auslösen kann, führt Google eine Auktion durch, an der alle berechtigten Werbetreibenden teilnehmen. Faktoren, die beeinflussen, wie viel Sie zahlen, sind:
- Ihr maximales Gebot: Der höchste Betrag, den Sie bereit sind, für einen Klick zu zahlen.
- Anzeigenrang: Eine Kombination aus Ihrem maximalen Gebot, der Qualität Ihrer Anzeige und Landingpage (Qualitätsfaktor) sowie dem erwarteten Einfluss Ihrer Anzeigenerweiterungen. Ein höherer Anzeigenrang führt in der Regel zu besseren Anzeigenpositionen.
- Wettbewerb: Die Gebote anderer Werbetreibender, die auf dieselben Keywords oder Zielgruppen abzielen.
Googles Auktionssystem zielt darauf ab, die beste Nutzererfahrung zu bieten und gleichzeitig Einnahmen zu generieren. Sie zahlen in der Regel nur so viel, wie nötig ist, um den nächsthöheren Bieter zu übertreffen – bis zu Ihrem maximalen Gebot. Dieses Modell macht Google Ads für viele Unternehmen sehr kosteneffektiv, da Kosten nur dann entstehen, wenn ein potenzieller Kunde durch einen Klick auf die Anzeige Interesse zeigt.
Vorteile von Google Ads
Sie können in Google Ads auf den Keyword-Planer zugreifen. Mit diesem Tool lassen sich die besten Keywords für Ihr Unternehmen finden. Wenn Sie entscheiden, auf welche Suchbegriffe Sie eine Ausrichtung vornehmen, sollten Sie Folgendes berücksichtigen:
- Ob sie für Ihre Zielgruppe relevant sind
- Ob häufig danach gesucht wird
Sie können sich das geschätzte Suchvolumen für Ihre Keywords ansehen und dann entscheiden, wie viel Sie jeweils dafür ausgeben möchten. Je geringer das Suchvolumen für das Google-Keyword, desto günstiger könnte es sein, eine Auktion zu gewinnen, damit Ihre Anzeige oben auf der SERP erscheint. Die genauen Preise werden dadurch bestimmt, wie viele andere Unternehmen Gebote für dieselben Keywords abgeben.
Der Qualitätsfaktor von Google ist ein Messwert, mit dem Sie die Qualität der Anzeige und Ihre Relevanz für die Keywords, auf die Sie eine Ausrichtung vornehmen, ermitteln können. Er wird als Zahl auf einer Skala von 1 bis 10 auf Keyword-Ebene zugewiesen und basiert auf 3 Hauptkriterien:
- Qualität der ausgewählten Keywords
- Relevanz der Keywords für die Anzeige
- Nutzerfreundlichkeit der Landingpage
Dieser Faktor hat erhebliche Auswirkungen darauf, wie kostenintensiv und effektiv Ihr bezahltes Suchmaschinenmarketing ist. Informationen zum Verbessern des Qualitätsfaktors finden Sie in unserer praktischen Anleitung.
Der Qualitätsfaktor hat erhebliche Auswirkungen darauf, wie kostenintensiv und effektiv Ihr bezahltes Suchmaschinenmarketing ist.
Anzeigen einrichten und Ergebnisse beobachten
Mit Google Ads ist es ganz einfach für Sie, Ihre Anzeigen einzurichten und die Ergebnisse zu beobachten. Um loszulegen, richten Sie ein Konto ein, wählen die Suchbegriffe für die Ausrichtung aus, erstellen Ihre Anzeigen und legen das tägliche Werbebudget fest. Und das ist schon alles!
Mit Google Ads lässt sich die Leistung Ihrer Anzeigen umfassend bewerten. Dazu sollten Sie folgende Zahlen im Blick behalten:
- Wie viele Nutzerinnen und Nutzer Ihre Anzeigen sehen
- Wie viele durch einen Klick darauf auf Ihre Website gelangt sind
- Wie viel Umsatz Sie auf Ihrer Website generieren, der auf Ihre Anzeigen zurückzuführen ist
Mit Google Ads lässt sich die Leistung Ihrer Anzeigen umfassend bewerten.
Zusammenfassung
Was macht eine Google Ads-Kampagne erfolgreich? Ganz einfach: Sie müssen die passende Zielgruppe im richtigen Moment erreichen. Ihr Ziel sollte eine obere Position in den Suchergebnissen sein, damit Ihre Anzeige sichtbarer ist. Abschließend sollten Sie Ihren Return on Investment (ROI) erfassen und Ihre Anzeigen ständig optimieren.
Führen Sie diese Schritte aus, um Ihre nächste bezahlte Suchanzeige in Google Ads einzurichten.