So schalten sie eine anzeige auf Google
Es ist ganz einfach, eine Anzeige auf Google zu schalten. Sie richten Ihr Konto ein, geben Ihre Unternehmensdaten an und erstellen Ihre erste Kampagne mit Unterstützung eines Google-Experten. Um aus Ihren Anzeigen jedoch einen Motor für nachhaltiges Wachstum zu machen , sollten Sie wissen, welche Kampagne zu Ihren Zielen passt, wie Sie die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden wecken und wie Sie Ihr Google Ads-Budget optimal einsetzen.
Ihr Google Ads-Konto einrichten
Werbung auf Google beginnt mit der Kontoeinrichtung, bei der Sie grundlegende Informationen zu Ihrem Unternehmen angeben. Sie können Ihr Google Ads-Konto im Smart-Modus oder im Expertenmodus einrichten.
- Der Smart-Modus wurde speziell für neue Google Ads-Nutzer entwickelt. Er automatisiert viele aufwendige Schritte, damit Sie schnell online gehen können.
- Der Expertenmodus richtet sich an erfahrenere Werbetreibende, die mehr Kontrolle über erweiterte Gebotsstrategien und Kampagnenstrukturen wollen .
Für die meisten neuen Nutzer ist der Smart-Modus der beste Einstieg. Die Einrichtungsbildschirme variieren zwar je nach ausgewähltem Kampagnentyp (Suchkampagne, Displaykampagne, Performance Max usw.), dennoch umfasst jede Google Ads-Einrichtung im Wesentlichen diese Schritte:
- Grundlegende Informationen: Sie melden sich an, geben Ihre Unternehmensdaten ein und wählen Ihr primäres Zielvorhaben aus (z. B. Website-Traffic oder Anrufe). Im Smart-Modus wird Ihnen automatisch der Kampagnentyp empfohlen, der am besten zu Ihrem Zielvorhaben passt.
- Ausrichtung: Als Nächstes teilen Sie Google mit, wer Ihre Anzeigen sehen soll. Dazu gehört die Auswahl von Keyword-Themen, geografischen Standorten oder bestimmten demografischen Merkmalen der Zielgruppe.
- Creative-Assets: Jetzt erstellen Sie die eigentliche Anzeige. Sie entwerfen Anzeigentitel, verfassen Beschreibungen und laden – je nach Kampagnentyp – Bilder oder Videos hoch.
- Budget, Gebote und Abrechnung: Abschließend wählen Sie eine Gebotsstrategie aus, um Ihre Ziele zu erreichen, legen Ihr gewünschtes maximales Tagesbudget fest und geben Ihre Abrechnungsdaten ein, um die Kampagne zu starten.
Den richtigen Kampagnentyp auswählen
Google Ads bietet eine Vielzahl an nutzerfreundlichen Anzeigenformaten. Jeder Kampagnentyp eignet sich für bestimmte Geschäftsziele, wie z. B. die Steigerung der Markenbekanntheit, die Leadgenerierung oder die Conversion von Nutzern mit hoher Kaufabsicht. Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Google Ads-Kampagnentypen und ihrer jeweiligen Anwendungsbereiche:
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Kampagnentyp |
Methode und Prozess |
Geschäftsziel |
| Präsentiert Nutzern relevante Textanzeigen für ihre Suchanfragen. | Traffic mit hoher Kaufabsicht generieren | |
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Nutzt KI zur Optimierung zielbasierter Kampagnen im gesamten Google-Netzwerk. |
ROI über alle Kanäle hinweg maximieren |
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| Demand Gen | Erreicht Nutzer mit visuellen Assets auf YouTube, Discover und Gmail. | Interaktionen in Nutzer-Feeds auf den sozialen Plattformen von Google steigern |
| Videokampagne | Erreicht Zuschauer auf YouTube und im gesamten Web. | Zielgruppen ansprechen |
| App-Kampagne | Bewirbt Ihre App in der Google Suche, bei Google Play, auf YouTube und im Displaynetzwerk. | App-Installationen steigern |
| Anzeigen für lokale Dienstleistungen | Verbindet Dienstleister mit Kunden in der Nähe. | Lokale Leads generieren |
Keyword-Auswahl und Zielgruppenausrichtung
Google-Anzeigen, die auf bestimmte Zielgruppensegmente ausgerichtet sind, funktionieren in der Regel besser. Ihre Ausrichtungsstrategie hängt stark vom gewählten Kampagnentyp ab.
So gehen Sie bei der Ausrichtung für die verschiedenen Formate vor:
Absichtsbasierte Ausrichtung (Suchkampagnen)
Die Ausrichtung im Suchnetzwerk basiert auf der Keyword-Auswahl anhand der Suchabsicht der Nutzer. Mit Short-Tail-Keywords (wie „Klempner“) erreichen Sie breite Zielgruppen, während Long-Tail-Keywords (wie „Klempner Notdienst in meiner Nähe“) auf spezifische Suchanfragen mit hoher Kaufabsicht von Nutzern abzielen. Verwenden Sie bei der Kampagnenerstellung den Keyword-Planer, um genau die Begriffe zu ermitteln, nach denen Ihre Kundschaft sucht, und um ähnliche Keywords in eigenen Anzeigengruppen zu organisieren.
Zielgruppenbasierte Ausrichtung (Display-, Video- und Demand Gen-Kampagnen)
Visuelle Formate konzentrieren sich weniger auf bestimmte Suchbegriffe, sondern vielmehr auf Zielgruppensignale. Sie definieren Ihren idealen Kunden anhand von demografischen Merkmalen, Interessen und Onlineverhalten. Um Ihre Ausrichtung zu verfeinern, können Sie Ihre bestehenden Kundenlisten verwenden oder anhand der Arten von Websites und Apps, die Ihre idealen Kunden besuchen bzw. verwenden, benutzerdefinierte Zielgruppensegmente erstellen.
Hybride Ausrichtung (Performance Max)
Performance Max kombiniert sowohl Keywords als auch Zielgruppensignale und nutzt die KI von Google, um Nutzer dynamisch in mehreren Kanälen anzusprechen. Sie können gute Voraussetzungen für das System schaffen, indem Sie hochwertige Text- und Bild-Assets sowie Ihre besten Zielgruppensignale hochladen. So unterstützen Sie die KI dabei, relevante Kunden noch effizienter zu finden.
Budget-Grundlagen für Google Ads
Wenn Ihr Unternehmen strikte Budgetgrenzen hat, müssen Sie das Maximum aus jedem Cent herausholen. Google Ads bietet verschiedene Hebel, mit denen Sie Ihre Kosten kontrollieren und gleichzeitig Ihre Reichweite maximieren können. Machen Sie sich am besten mit den nachstehenden Komponenten vertraut, damit Sie Ihre Gebotsstrategien im Laufe der Zeit effektiv bewerten können:
- Tages- und Monatsbudgets: Sie legen ein maximales Google Ads-Tagesbudget fest, um die täglichen Kosten zu kontrollieren . Da der Such-Traffic schwankt, kann Google an Traffic-starken Tagen das Budget überschreiten, um mehr Klicks zu generieren. Das System ist jedoch so konzipiert, dass Ihr monatliches Abrechnungslimit (Ihr Tagesbudget multipliziert mit der durchschnittlichen Anzahl der Tage pro Monat) nicht überschritten wird.
- Cost-per-Click (CPC): Das ist der Betrag, den Sie jedes Mal zahlen, wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt. Ihr durchschnittlicher CPC ist ein guter Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Keywords.
- Cost-per-Action (CPA): Diese Metrik zeigt den durchschnittlichen Betrag, den Sie für eine einzelne Conversion (wie einen Verkauf oder einen Lead) ausgeben. Die Analyse Ihres CPA hilft Ihnen, die tatsächliche Rentabilität Ihrer Kampagnen zu ermitteln. Sie können damit zudem die Kosten der Kundenakquisition besser steuern und so Ihre Gewinnmargen schützen.
- Abrechnungsgrenzen: Das ist ein festgelegter Ausgabenbetrag, der eine automatische Abbuchung über Ihre primäre Zahlungsmethode auslöst, sobald er erreicht wird.
Conversion-Tracking einrichten
Um Ihren Return on Investment zu messen, müssen Sie wissen, welche Kampagnen, Keywords und Anzeigen tatsächlich einen geschäftlichen Mehrwert erzielen. Das Conversion-Tracking liefert die erforderlichen Daten, um die Leistung zu analysieren und zu verstehen, wie Sie Ihr Budget effektiv optimieren können.
Um Conversions erfassen zu können, müssen Sie zunächst definieren, was eine Conversion für Ihr Unternehmen ist. Eine Conversion ist eine spezifische Nutzeraktion, die direkt zu Ihrem Geschäftsergebnis beiträgt. Für einen Onlineshop ist eine Conversion in der Regel ein abgeschlossener Kauf. Für ein Dienstleistungsunternehmen kann sie ein Anruf, eine Newsletter-Anmeldung oder ein übermitteltes Lead-Formular sein.
Um diese Daten präzise zu erfassen, müssen Sie Google-Tags auf Ihrer Website implementieren. Ein Tag ist ein kleines Code-Snippet, das registriert, wenn ein Nutzer nach dem Klick auf eine Anzeige die von Ihnen definierte Conversion-Aktion ausführt. Diese Conversion-Daten werden zum Training des Algorithmus herangezogen. Das System sammelt mit der Zeit immer mehr Daten und unterstützt damit die KI von Google bei intelligenten Gebotsstrategien (Smart Bidding) wie „Ziel-CPA“, um anhand der bisherigen Leistung automatisch Kunden mit höherem Wert zu finden.
Wirksame Anzeigentexte erstellen
Überzeugende Anzeigentexte finden eine gute Balance aus klaren Botschaften und genauer Einhaltung der Zeichengrenzen. Sie sollten den begrenzten Platz für Google Ads-Texte maximal auszunutzen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Bei responsiven Suchanzeigen können Sie bis zu 15 Anzeigentitel (jeweils maximal 30 Zeichen) und vier Beschreibungen (jeweils maximal 90 Zeichen) eingeben.
Google testet verschiedene Kombinationen Ihrer Assets, um die leistungsstärksten Varianten zu ermitteln. Aufgrund dieses Mix-and-Match-Ansatzes sollten alle Anzeigentitel und Beschreibungen sowohl einzeln als auch in Kombination funktionieren. Konzentrieren Sie sich auf konkrete Vorteile und Alleinstellungsmerkmale, statt nur Funktionen aufzulisten. Fügen Sie abschließend immer einen starken Call-to-Action (CTA) hinzu wie „Termin vereinbaren“, „Angebote entdecken“ oder „Angebot anfordern“. So teilen Sie potenziellen Kunden genau mit, welchen Schritt sie als Nächstes ausführen sollten.
Hochwertige visuelle Assets auswählen
Während bei Suchkampagnen der Text im Vordergrund steht, spielen Bilder und Videos bei Formaten wie Displaykampagnen, Demand Gen und Performance Max die Hauptrolle. Hochwertige visuelle Assets vermitteln potenziellen Kunden sofort einen Eindruck vom Wert Ihres Produkts, noch bevor sie eine Beschreibung lesen.
Verwenden Sie scharfe, hochauflösende Bilder, die das Produkt oder die Dienstleistung im Kontext zeigen. Wenn Sie Bilder in vielfältigen Abmessungen – wie quer, quadratisch und hochkant – bereitstellen, ermöglichen Sie es dem System, Ihre Anzeige an verschiedene Bildschirme und Websites anzupassen. Das erhöht die Anzahl der Platzierungen, in denen Ihre Anzeige ausgeliefert werden kann. Es empfiehlt sich außerdem, kräftige Text-Overlays auf Bildern zu vermeiden, da zu viel Text das Asset auf kleineren Handydisplays überladen wirken lässt und von der visuellen Kernbotschaft ablenkt. Es ist generell eine gute Praxis, Ihr Unternehmenslogo zu zeigen, um die Wiedererkennbarkeit Ihrer Marke zu stärken.
Die Landingpage-Relevanz
Der Klick auf eine Anzeige ist nur der erste Schritt der Customer Journey. Die Zielseite sollte das Versprechen einlösen, das im Anzeigentext gegeben wurde. Hochwertige, relevante Landingpages verbessern direkt Ihren Qualitätsfaktor, den Messwert, den Google verwendet, um die Qualität und Relevanz Ihrer Keywords und PPC-Anzeigen zu bewerten. Ein hoher Qualitätsfaktor kann Ihren Cost-per-Click erheblich senken und Ihren Anzeigenrang verbessern.
Damit Ihre Landingpage Conversions generiert, verwenden Sie Seitenüberschriften, die Ihren Anzeigentext genau widerspiegeln, um Ihre Botschaft konsistent zu halten. Überlegen Sie außerdem, wie Sie die Seite für eine reibungslosere Nutzererfahrung optimieren können. Dazu gehören Dinge wie schnelle Ladezeiten, mobile Responsivität und die gut sichtbare Platzierung Ihrer Lead-Formulare oder Kauf-Buttons im sofort sichtbaren Bereich.
Ihre Checkliste vor der Veröffentlichung
Gehen Sie vor dem Start Ihrer Kampagne diese Checkliste durch, um sicherzustellen, dass Ihre Google Ads-Kampagne richtig konfiguriert ist:
- Kampagnenziele und -einstellungen definieren: Überprüfen Sie noch einmal, ob der von Ihnen gewählte Kampagnentyp mit Ihrem primären Geschäftsziel übereinstimmt, etwa die Steigerung von Onlineverkäufen oder die Generierung lokaler Leads.
- Keyword- und Zielgruppenrecherche durchführen: Prüfen Sie Ihre Ausrichtungsparameter, um sicherzugehen, dass Sie basierend auf der Suchabsicht und den Zielgruppensignalen die richtigen Nutzer erreichen.
- Relevante Anzeigen und Assets erstellen: Achten Sie darauf, dass Ihre Anzeigentitel, Beschreibungen und visuellen Assets auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind und die Richtlinien für Zeichenbegrenzungen einhalten.
- Tagesbudget überprüfen: Vergewissern Sie sich, dass Ihr maximales Tagesbudget ein Betrag ist, den Sie auch bereit sind auszugeben. Denken Sie daran, dass Ihre täglichen Ausgaben schwanken können.
- Geografische Ausrichtung prüfen : Überprüfen Sie Ihre Standorteinstellungen, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen nur Nutzern in den Regionen angezeigt werden, in denen Ihr Unternehmen tätig ist.
- Conversion-Tracking testen: Führen Sie eine Test-Conversion auf Ihrer Website durch, um sicherzustellen, dass das Google-Tag korrekt ausgelöst wird und die Aktion in Ihrem Konto präzise erfasst.
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