In diesem Leitfaden finden Sie hilfreiche Tipps und Best Practices für die Gestaltung nahtloser Übergänge für Kunden, die mehrere Touchpoints im Web und in Apps nutzen, um sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren und entsprechende Entscheidungen zu treffen.
Potenzielle Kunden denken nicht wie Werbetreibende. Kanäle, die Sie intern vielleicht voneinander abgrenzen, werden von Ihren Kunden kontinuierlich im Wechsel genutzt. Da Nutzer zunehmend kanalunabhängiger werden (93 % verwenden sowohl das Web als auch Apps für ihre Recherchen und Einkäufe1) und die Markentreue weiter abnimmt, wird die nahtlose Integration der Kanäle immer wichtiger, um sie zu überzeugen. Von dieser Herangehensweise werden nicht nur Ihre Kunden profitieren, sondern auch Ihr Unternehmen selbst.
Mit Google AI ist es einfacher denn je, Ihre Web- und App-Abläufe miteinander zu verknüpfen und nutzerfreundlicher zu gestalten. Interne Google-Daten belegen, dass sich der ROI von Webkampagnen bei diesem Ansatz um 21 % steigern lässt2.
Um die Wertschöpfung im Web und in Apps zu steigern, sollten Sie beides nutzen, um Ihre Kampagnen besser zu analysieren, zu optimieren und auszubauen.
Ganzheitliche Web- und App-Analysen durchführen
- Eine Analysestrategie für Web und Apps ist entscheidend, um den Lifetime-Wert Ihrer Nutzer zu erfassen.
- Wenn Sie das Engagement sowohl im Web als auch in Apps messen, lassen sich die Anforderungen Ihrer Kunden besser nachvollziehen. Außerdem können Sie mit Apps eine solide Grundlage aus relevanten selbst erhobenen Daten schaffen.
- Das kombinierte Tracking für Web und Apps umfasst:
- Webbasierte Klick-Tracker, die Aktionen über modifizierte URLs erfassen
- Webbasierte Tags/Pixel, die in Websites eingebettet sind
- Appbasierte SDKs zum Erfassen von In-App-Ereignissen
- Appbasierte Deeplinks, mit denen Aktionen erfasst und mehr In-App-Zugriffe erzielt werden können
- Wenn Sie das Engagement sowohl im Web als auch in Apps messen, lassen sich die Anforderungen Ihrer Kunden besser nachvollziehen. Außerdem können Sie mit Apps eine solide Grundlage aus relevanten selbst erhobenen Daten schaffen.
- Mit dieser ganzheitlichen Sicht auf Ihre Daten können Sie Ihre Geschäftsstrategie besser optimieren und die Anforderungen Ihrer Kunden leichter erfüllen.
- Wenn Sie die Conversion-Raten von Web- und App-Nutzern erfassen und die Kosten für und Rendite von Kundenakquisitionsmaßnahmen kanalübergreifend analysieren, können Sie die Rentabilität steigern.
- Sie können die Kosten für den Kundenservice senken, indem Sie Web- und App-Leistungsstatistiken verwenden, um nachzuvollziehen, wie Sie kosteneffizienter in digitale Kanäle statt in Offline-Kanäle investieren können.
- Steigern Sie den durchschnittlichen Bestellwert, um das Verhalten von Nutzern mit hohem Umsatzpotenzial zu analysieren und zukünftige Akquisitions- und Bindungsstrategien zu optimieren.
- Sorgen Sie für eine möglichst hohe Kundenmeinung, indem Sie Sentimentmesswerte wie den Net Promoter Score analysieren und so herausfinden, welche Funktionen und Aspekte von Apps sich positiv oder negativ auf die Kundenstimmung auswirken. Anhand entsprechender Daten können Sie nachvollziehen, wie sich mehr wiederholte Besuche erzielen lassen.
- Google Analytics 4 ist ein Analysetool, mit dem Sie sich einen ganzheitlichen Überblick über die Leistung verschaffen können. Google Analytics 4 bietet datenschutzkonforme Analysen sowohl für das Web als auch für Apps. Dazu werden
- eigene Daten datenschutzfreundlich erhoben und erweitert.
- wichtige Geschäftseinblicke mithilfe von Google AI abgeleitet.
- Web- und App-Berichte in einer ganzheitlichen Ansicht dargestellt.
Kampagnen für Kunden mit dem höchsten Umsatzpotenzial optimieren
- Verwenden Sie Web to App Connect , um mehr Conversions zu erzielen.
- Sie können Ihre Kampagnen ganz einfach optimieren und im Durchschnitt doppelt so hohe Conversion-Raten3 erzielen, wenn Sie dafür sorgen, dass Nutzer über Ihre aktuellen Webkampagnen, einschließlich Ihrer Such- und Performance Max-Kampagnen, tatsächlich zu Ihrer App weitergeleitet werden, wenn sie sie installiert haben.
- Wenn Sie Web to App Connect verwenden, werden Nutzer, die Ihre App noch nicht installiert haben, auf Ihre mobile Website weitergeleitet. Nutzer mit der App werden per Deeplink automatisch zur richtigen In-App-Seite weitergeleitet. Da App-Nutzer oft häufiger kaufen und mehr ausgeben, sollten Sie unbedingt Optimierungen für sie vornehmen.
- Sorgen Sie für nahtlose Übergänge zwischen Web und Apps. Richten Sie Deeplinks ein, damit Nutzer direkt auf die relevante Seite Ihrer App weitergeleitet werden und die beabsichtigte Aktion leichter ausführen können. Verwenden Sie den Deeplink-Validator („Tools“ -> „Planung“ -> „Hub für App-Werbung“), um URLs für Deeplinks zu ermitteln, und setzen Sie die Deeplink-Wirkungsprognose ein, um die Auswirkungen von Deeplinks abzuschätzen.
- Richten Sie App-Conversion-Tracking mit Google Analytics 4 oder über einen unserer App Attribution Partner ein, um In-App-Conversions zu erfassen. Aktivieren Sie URL-Parameter, um Deeplinks zu erfassen und Ihre Analysen zukunftssicher zu machen. Das kann auch gBraid- oder gCLID-Parameter umfassen.
- Verwenden Sie Gebote, die den Geschäftswert steigern. Wählen Sie die In-App-Conversion-Aktionen aus, für die Ihre Webkampagnen optimiert werden sollen. Mit Smart Bidding lässt sich automatisch eine höhere Leistung für Ihre Geschäftsziele wie das Maximieren von Conversions oder Conversion-Wert erzielen. Gebotsmodelle werden hier so trainiert, dass Anzeigen effizienter ausgeliefert werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf wertvollen Conversions, sodass Sie Ihre treuesten Kunden noch einmal ansprechen können.
Tipp
Kundenstamm mit Kunden mit dem höchsten Umsatzpotenzial erweitern
- Investieren Sie in App-Installationskampagnen, um Ihre umsatzstärksten Kunden zu erreichen.
- Nachdem Sie die Analysen verbessert und für nahtlose Übergänge zwischen Web und App gesorgt haben, ist es an der Zeit, mehr Nutzer zum Download Ihrer App zu bewegen. So können Sie mit Ihren Marketinginitiativen einen stabilen positiven Flywheel-Effekt erzielen: Mit der Zahl der Nutzer, die Ihre App installiert haben, steigt auch die Zahl der Weiterleitungen von Ihren Webkampagnen zu Ihrer App, und Sie können die Auswirkungen über alle Kanäle hinweg messen, was wiederum zu mehr Conversions und einem höheren durchschnittlichen Bestellwert führt.
- Nutzen Sie selbst erhobene Daten, um Kampagnensignale zu ergänzen. Sie können die Leistung Ihrer App-Kampagnen optimieren, indem Sie selbst erhobene Daten, z. B. zum Alter, Geschlecht oder Browserverlauf, verwenden, für die Apps eine ergiebige Quelle sind.
- Passen Sie Gebote an Ihr Unternehmen an. Sie können Gebotsmodelle so trainieren, dass Anzeigen effizienter ausgeliefert werden. Dazu geben Sie Gebote nur für Conversions ab, die einen Mehrwert für Ihr Unternehmen liefern, unabhängig davon, ob es sich um Installationen oder Conversions nach der Installation handelt. Nutzen Sie erweiterte Gebotslösungen, wenn die Nachfrage zunimmt, z. B. am Valentinstag oder zu Silvester, um Ihre Leistung mit saisonalen Anpassungen für App-Kampagnen zu verbessern.
- Setzen Sie auf Assets. Achten Sie bei Ihren Creative-Assets auf Vielfalt in Bezug auf Botschaften und Asset-Typen, um Ihre Kreativstrategie zu revolutionieren, Ihre Kampagne intelligenter zu gestalten und Ihre Werbeziele mithilfe von Google AI zu erreichen.
- Nachdem Sie die Analysen verbessert und für nahtlose Übergänge zwischen Web und App gesorgt haben, ist es an der Zeit, mehr Nutzer zum Download Ihrer App zu bewegen. So können Sie mit Ihren Marketinginitiativen einen stabilen positiven Flywheel-Effekt erzielen: Mit der Zahl der Nutzer, die Ihre App installiert haben, steigt auch die Zahl der Weiterleitungen von Ihren Webkampagnen zu Ihrer App, und Sie können die Auswirkungen über alle Kanäle hinweg messen, was wiederum zu mehr Conversions und einem höheren durchschnittlichen Bestellwert führt.
Sehen Sie sich an, wie Adidas seine Leistung über Web- und App-Kanäle steigert:
Vollständige Checkliste, um Web und Apps bestmöglich zu nutzen:
Tracking einrichten
- Wenn Sie Google Analytics 4 nutzen möchten, müssen Sie Ihr Google Ads-Konto verknüpfen und Conversion-Ereignisse erfassen.
- Wenn Sie mit einem App Attribution Partner zusammenarbeiten möchten, verknüpfen Sie sein App-Analysetool mit Google Ads und folgen Sie den Informationen unter App-Conversions über einen App Attribution Partner erfassen.
App-Conversions importieren
- Ihre Conversion-Einstellungen müssen korrekt sein. Bei iOS-Conversions muss jede Conversion gezählt werden, damit der gBraid-Parameter erfasst werden kann.
- Importieren Sie Ereignisse vom Typ „session_start“, um Deeplink-Berichte im Anzeigenziel zu aktivieren („Kampagnen“ -> „Segment“ -> „Anzeigenziel“).
Smart Bidding aktivieren
- Markieren Sie wichtige Ereignisse als „Primär“, damit sie beim Smart Bidding berücksichtigt werden. Bei Fragen zu Search Ads 360 (SA360) kontaktieren Sie Ihr Account-Management-Team.
- Automatisches Tagging muss für Ihr Google Ads-Konto aktiviert sein.
Bestehende App-Nutzer per Deeplink weiterleiten
- Ihr App-Entwicklerteam sollte Kampagnen-URLs als universelle iOS- und Android-App-Links einrichten.
- Verwenden Sie Web to App Connect in der Google Ads-Benutzeroberfläche („Tools“ -> „Planung“ -> „Hub für App-Werbung“), um die wichtigsten Optimierungsmöglichkeiten für Deeplinks zu ermitteln.
Umsatzstarke Nutzer gewinnen
- Starten Sie App-Kampagnen in Google Ads, indem Sie Ihr Gebot und Ihr Budget festlegen und Creatives hochladen.