Erweiterte Conversions
Wenn Sie Ihre selbst erhobenen Daten mit dem Tool Erweiterte Conversions analysieren, können Sie die Genauigkeit der Online-Conversion-Analyse verbessern. Bei dieser Lösung werden gehashte und von Nutzern bereitgestellte Kundendaten über eine Conversion-Seite erhoben. Die Informationen werden dann mit den Daten angemeldeter Google-Nutzer abgeglichen, ohne dass der Datenschutz dabei verletzt wird. Diese größere Menge an erfassten Conversion-Daten wird für Lösungen genutzt, die auf Google AI basieren, z. B. geschätzte Conversions und Gebotsoptimierung. So können Werbetreibende ihre Kampagnenleistung steigern.
Das ist jedoch abhängig von der Art von erweiterten Conversions, die Sie verwenden. Die Daten werden auf unterschiedliche Weisen genutzt, um die Analysen zu verbessern. Wenn Sie erweiterte Conversions für das Web aktivieren, lassen sich Ihre vorhandenen Conversion-Tags ergänzen. Alternativ können Sie auch erweiterte Conversions für Leads aktivieren, um Offline-Conversion-Daten zu verwenden.
Befolgen Sie die nachstehenden Anforderungen und Best Practices, um erweiterte Conversions erfolgreich zu implementieren.
Zuverlässiges websiteweites Tagging einrichten
Um mit erweiterten Conversions für das Web Erfolg zu haben, müssen Sie einen fundierten Datenpool mit selbst erhobenen Daten von Ihrer Website schaffen. Wichtig sind Daten, die Conversion-Typen wie Abos, Registrierungen und Käufe darstellen. Wir empfehlen Ihnen, dafür das Google-Tag zu verwenden, damit die Conversion-Daten erhoben werden, die für Sie von Bedeutung sind. Nachdem das Tagging eingerichtet ist, kann Google gehashte Kundendaten mit Daten von angemeldeten Google-Nutzern abgleichen, um die Conversion-Analyse zu verbessern.
Wenn Sie im Europäischen Wirtschaftsraum und im Vereinigten Königreich tätig sind, empfehlen wir Ihnen, mit dem Einwilligungsmodus solide Rahmenbedingungen zu schaffen, um Einwilligungen von Nutzern einzuholen und aktuell zu halten.
Implementierung entsprechend Ihrer Conversion-Quelle
Nachdem Sie ein zuverlässiges websiteweites Tagging eingerichtet haben, sollten Sie die Implementierungsmethode für erweiterte Conversions für das Web auf Grundlage Ihrer Conversion-Quelle festlegen. Zu den Conversion-Quellen gehören Google Ads, Search Ads 360 und Google Analytics 4.
Wenn Sie Google Ads verwenden, lässt sich ein Pfad zur Conversion-Quelle am effizientesten über die Übersichtsseite für Conversion-Aktionen implementieren. Wählen Sie dort die Option „Erweiterte Conversions aktivieren“ aus. Alternativ können Sie auch mit Search Ads 360 oder Google Analytics 4 erweiterte Conversions für das Web implementieren.
Customer Success-Story
Calendly, eine Plattform zur Terminplanung, wollte mehr über die Nutzer erfahren, die sich für ein Konto registriert haben oder zu einem kostenpflichtigen Konto gewechselt sind. Anhand dieser Informationen sollten die Analysen und die Kampagnenleistung verbessert werden.
Mithilfe von websiteweitem Tagging und selbst erhobenen Onlinedaten implementierte das Unternehmen erweiterte Conversions, um einen Überblick über das Verhalten ihrer Kunden im gesamten Trichter zu erhalten. Das Ergebnis: eine Verdopplung des ROAS (Return on Advertising Spend).