Sie haben eine tolle App entwickelt.
Jetzt kommt der schwierige Teil: Sie müssen Nutzer finden, die die App installieren und behalten.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Ihr Produkt mit App-Kampagnen in unseren wichtigsten Kanälen wie der Google Suche, Google Play, YouTube, Gmail und dem Google Displaynetzwerk bewerben.
Sie geben einfach Ihre Zielvorhaben für die App-Kampagne an und mithilfe von Google AI werden Anzeigen erstellt, optimiert und so angepasst, dass Sie die richtigen Nutzer erreichen. Mit unserer KI-Technologie können für App-Kampagnen Millionen von Signalkombinationen analysiert sowie unterschiedliche Creative-Assets und Kanalkombinationen getestet werden, um die leistungsstärksten Anzeigen auszuliefern.
Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Best Practices für die Einrichtung erfolgreicher App-Kampagnen vor.
Zielvorhaben für die Optimierung der Kampagne festlegen
Möchten Sie mehr Installationen oder bestimmte In-App-Aktionen erwirken oder Nutzer dazu bringen, sich schon vor der Veröffentlichung für Ihre App zu registrieren? Wählen Sie einfach das passende Zielvorhaben aus. In den App-Kampagnen werden dann die Gebote und die Ausrichtung entsprechend optimiert.
Beispiele für mögliche Zielvorhaben:
Weitere Informationen zur zielbasierten Einrichtung von App-Kampagnen
Verschiedene Creatives hochladen, um leistungsstarke Anzeigen zu erstellen
Stellen Sie einen vielfältigen Mix aus Text-, Video- und Bild-Assets hoher Qualität zur Verfügung. So können in App-Kampagnen dynamisch Creatives generiert und so optimiert werden, dass damit in den verschiedenen Kanälen eine möglichst hohe Reichweite und Leistung erzielt werden.
Bis zu 10 Text-, 20 Bild- und 20 Video-Assets pro Anzeigengruppe (sowie 20 HTML5- und spielbare Assets in Kampagnen für Spiele für Mobilgeräte) sind möglich. Hier einige Best Practices für Creatives:
- Text-Assets: Verfassen Sie eigenständige Wortgruppen unterschiedlicher Länge, da für die einzelnen Anzeigen-Placements verschiedene Zeichenbeschränkungen gelten. Die Texte sollten sich auf wichtige Verkaufsargumente beziehen und ansprechende Formulierungen mit deutlichen Calls-to-Action enthalten.
- Bild-Assets: Der vollständige Frame für eine Anzeige sollte genutzt werden, sodass möglichst wenig Leerraum entsteht. Verwenden Sie Bilder mit hoher Pixeldichte und achten Sie darauf, dass möglichst wenig Text sichtbar ist. Vermeiden Sie auch überlagernde Logos und Calls-to-Action.
- Video-Assets: Laden Sie ansprechende Videos hoch, deren Länge zwischen 10 und 30 Sekunden variiert. Verwenden Sie Videos mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen und Ausrichtungen wie Hochformat, Querformat oder Square. So können die Anzeigen Nutzern in mehr Werbekanälen und unabhängig davon präsentiert werden können, wie sie ihre Geräte halten.
Mit dem Tool für die Anzeigeneffektivität können Sie feststellen, ob die Assets Ihrer App-Kampagne vielfältig genug sind, um die bestmögliche Leistung zu erzielen. Außerdem sollten Sie die Leistung Ihrer Assets regelmäßig im Asset-Bericht prüfen und leistungsschwache Assets durch neue ersetzen.
Weitere Informationen dazu, wie Sie bessere Creative-Assets für App-Kampagnen erstellen
Deeplinks einfügen, damit Nutzer nahtlos zwischen Web und App wechseln können
Nutzer mögen es, wenn sie einfach zwischen Web und App wechseln und so leichter interagieren können. Entsprechende Angebote zahlen sich für Unternehmen durch eine bessere Kampagnenleistung aus. Implementieren Sie deshalb Deeplinks für Nutzer, die Ihre App bereits installiert haben.
Deeplinks leiten Nutzer direkt von Ihrer Anzeige im mobilen Web zu den relevanten In-App-Inhalten weiter. So können sie einfacher etwas kaufen oder sich für ein Treuepunkteprogramm registrieren. Werbetreibende, die Deeplinks verwenden, können ihre Conversion-Rate mehr als verdoppeln.1
Für die Implementierung sind technische Fachkenntnisse erforderlich. Mit Web to App Connect lassen sich die Workflows für Marketing- und Entwicklungsteams vereinfachen. Interaktive Anleitungen erleichtern die Einrichtung von Deeplinks, Conversion-Tracking und Gebotsstrategien, sodass Sie das Potenzial Ihrer Kampagnen voll ausschöpfen können.
Datenschutzorientierte Lösungen verwenden, um Kampagnen besser analysieren zu können
Die Erwartungen der Nutzer an den Datenschutz werden immer höher und die sich ändernden Plattformstandards führen dazu, dass Messungen zunehmend komplexer werden. Damit Sie Schritt halten und langfristig gute Ergebnisse erzielen können, ist es wichtig, Best Practices für Analysen umzusetzen und auf datenschutzorientierte Lösungen zu setzen:
- Richten Sie Conversion-Tracking ein, um besser analysieren zu können, wie effektiv Sie mit Ihren App-Kampagnen mehr App-Installationen und für Ihr Unternehmen wertvolle In-App-Aktionen erzielen.
- In Google Analytics 4 stehen Ihnen leistungsstarke Messfunktionen zur Verfügung, mit denen Sie die Interaktionen auf Ihrer Website und in Ihrer App besser nachvollziehen und Ihre Kampagnenleistung optimieren können. Wenn Sie Conversion-Tracking schon mithilfe eines von Google genehmigten App Attribution Partners eingerichtet haben und nutzen, können Sie Google Analytics 4 als ergänzendes Analysetool hinzunehmen.
- Durch die Conversion-Modellierung von Google lässt sich die Leistung Ihrer App-Kampagne noch umfassender analysieren.
- Prüfen Sie, ob es sinnvoll ist, Ihre iOS-App-Kampagnen im SKAdNetwork-Framework einzurichten. Erwägen Sie außerdem, die ATT-Aufforderung und die On-Device-Conversion-Messung zu verwenden, um die Anzahl der erfassten Conversions zu erhöhen. Best Practices für die Analyse von iOS-App-Kampagnen